Oh AUGENBLICK – Verweile doch, …

Mögen Sie den deutschen Film? Und wie sieht es mit Kurzfilmen aus? Darf es ruhig neunzig Minuten lang abwechselnd traurig, nachdenklich, lustig, fröhlich und durchgängig überraschend sein?

Wenn Sie alle drei Fragen mit „Ja“ beantworten können, darf ich Ihnen die diesjährigen „AUGENBLICKE Kurzfilm im Kino“ besonders ans Herz legen.

10 Filme – 6 Juroren – 200 Veranstaltungen

Seit 1992 veranstaltet das Sekretariat Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz zusammen mit den diözesanen AV-Medienstellen, den Katholischen Bildungswerken und dem Katholischen Filmwerk das Kurzfilmfestival AUGENBLICKE. Einmal im Jahr wählt das Auswahlkomitee zehn Kurzfilme aus. Diese laufen dann ca. drei bis vier Monate bundesweit in verschiedenen Lichtspielhäusern; häufig umrahmt durch eine Anmoderation oder ein anschließendes Filmgespräch.

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JMStV reloaded!? Oder: Was soll das?

Der alte Grönemeyer-Titel kommt mir in den Sinn, da selbst der Begriff Verschlimmbesserung in Bezug auf den vorliegenden Neuentwurf eines Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV-E) noch ein Euphemismus ist. Aber der Reihe nach …

Mit der letzten großen Neuregelung des Jugendschutzes wurden 2002 das Gesetz zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit (JÖSchG) von 1951 und das Gesetz über jugendgefährdende Schriften von 1953 im neuen Jugendschutzgesetz (JuSchG) zusammengefasst. Damit einher ging eine Neuregelung der Zuständigkeiten im Jugendmedienschutz: die sogenannten Trägermedien, also alle haptisch auf entsprechenden Datenträgern verfügbaren Medien, sind Sache des Bundes. Und Rundfunk und Telemedien – also auch der gesamte Online-Bereich – sind Sache der Länder. Letzteres wurde in einem formell eigenständigen, aber inhaltlich verzahnten Jugendmedienschutz-Staatsvertrag geregelt, der den Rundfunkstaatsvertrag von 1992 ersetzte.

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